harder spreyermann

         architekten eth/sia/bsa ag

Wohnpark Promenade, Frauenfeld

Ersatzneubauten mit 21 Eigentumswohnugen, 47 Mietwohnungen und öffentlicher Tiefgarage

Bauherrschaft Wohnpark Promenade AG

Wettbewerb 1. Preis 2010, Fertigstellung 2015

Projektierung und Gesamtleitung Projektierung

Anlagekosten BKP 1-9 40 Mio CHF

Minergie

Wohnen zwischen Stadt und Garten

Das frei werdende Huberareal liegt direkt an der Nahtstelle zwischen der repräsentativen Ringbebauung, dem botanischen Garten und dem dahinter beginnenden, durch bürgerliche Solitärbauten geprägten und durchgrünten Villenquartier. Durch die Setzung der neuen Volumina entstehen Aussenräume, welche diesen Übergang zwischen Grünstadt und Ringbebauung, zwischen Garten und Stadt inszenieren und erfahrbar machen. Das kleinere Volumen mit den Eigentumswohnungen ist analog zum Volumen des Obergerichts als Solitär zwischen Gartenpark und Stadt positioniert. Das längere Volumen mit den Mietwohnungen entwickelt sich entlang der Schulstrasse. Während dessen Anbindung an die Staubeggstrasse einen selbstbewussten, städtischen Abschluss der Ringbebauung bildet, formuliert es durch die gegenüber der Schulstrasse zurückweichende Fassadenflucht hier den Übergang zwischen städtischer Strassenrand- und freistehender Gartenstadtbebauung.
Das Wohnen zwischen rückwärtigem, parkähnlichem Raum bzw. Garten und städtischerem Aussenraum wird als besondere Qualität des Ortes verstanden und inszeniert. Jede Wohnung verfügt sowohl über eine Park- bzw. Gartenfassade und ein Vis à Vis zum städtischeren Aussenraum.
Die Eigentumswohnungen thematisieren das Wohnen am Park dank Wohnräumen mit Balkonterrassen, die als überhohe, repräsentative Räume ausgebildet werden. Der Stadtpark spielt mit dem Thema “zwischen Stadt und Garten”: Städtische Elemente durchmischen sich mit Parkelementen und wecken Erinnerungen an die stimmigen Stadtpärke der Gründerzeit. Der Garten orientiert sich in seiner Ausformulierung an der parkähnlichen Gestaltung des Botanischen Gartens. Somit entsteht ein stimmiger, kontinuierlicher Übergang zwischen Stadtraum, städtischem Park, Gartenpark und Gartenstadt.