Casa Montagna, Arosa, 2018-2019

Planung, Kostenplanung und Bauleitung

Montagna Arosa

Der Ausbau einer Ferienwohnung in der Casa Montagna in Arosa schafft auf gut 100 Quadratmetern ein räumlich grosszügiges und atmosphärisch dichtes Intérieur in den Bergen.

 

Einbaumöbel schaffen an den Rändern eine hohe Nutzungsdichte und ermöglichen grosszügig fliessende Raumzusammenhänge. Das mittige Entrée bildet mit den hölzernen Einbauten und der Bank aus Stein das räumliche Zentrum der Wohnung zwischen Wohn- und Schlafbereich. Im Wohnraum schaffen die möbelartige Küche, das eingebaute Sofa sowie das Cheminée mit der anschliessenden Sitzbank differenzierte Raumbereiche. Sie besetzen plastisch die Ränder des Raumes und belassen einen grosszügig freien Raum. Das Sofa und die Küchenmöbel bilden eine Raumskulptur, welche sich über die Wandverkleidung mit dem Entrée verbindet. Das plastische Cheminée mit dem Kaminhut aus Schwarzstahl und der Steinbank zum Esstisch bildet den prägnanten inneren Schwerpunkt des Raumes. Der Essplatz befindet sich am schönsten Ort der Wohnung mit dem Blick in die Berge.

Der Master Bedroom hat mit einem offenen Eingangsbereich zwischen dem Schlafzimmer und dem Bad eine suitenartige Raumwirkung. Der Boden, die Einbaumöbel und die archaisch einfachen Betten aus Holz prägen in den Schlafräumen eine behagliche Raumatomsphäre. Diese wird im Bad ergänzt mit kühlen Boden- und Wandverkleidungen aus warmgrauem Granit.

 

So schaffen die Materialien Fichtenholz, Onsernone Granit, und Schwarzblech einen alpinen Charakter in den hell verputzten Räumen. Diese kontrastierenden Materialien werden für die Wände, den Boden und die Möbel verwendet und schaffen plastisch übergreifende Raumzusammenhänge. Die Textilien der Vorhänge, der Sofakissen und der Bettwäsche führen den materiellen Charakter weiter. Objektartige Möbel und Leuchten verstärken die Wohnlichkeit dieses Refugiums in den Bergen.

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Broschüre Casa Montagna