Erweiterungsbaten der technischen Berufs- und Berufsmaturitätsschule TBS, Frauenfeld, 2003-2006

Projektwettbewer, 2.Preis

Das Schulhaus wird weitergebaut und zu einem neuen Ganzen transformiert. Es ist ein interpretierendes Weiterführen der raumbildend expressiven Geste, der horizontalen Gliederung und des architektonischen Ausdrucks des bestehenden Gebäudes.

Die Fassade zur Murg folgt in vierfach geknickter Abwicklung dem Lauf des Flusses. Das plastische Gebäudevolumen inszeniert mit den Bäumen die landschaftliche Besonderheit des Ortes und verbindet das Strassenniveau mit dem tieferliegenden Flussraum. Die bestehende Treppe wird mit der zurückversetzten, nischenartigen einspringenden Fassade im Erdgeschoss freigespielt. Die aussenliegenden Stützen auf dem erweiterten Sockelbau führen die prägende Säulenordnung des Bestandes weiter und repräsentieren das Erdgeschoss als öffentlichsten Bereich des Hauses. Die Westfassade parallel zur Kurzenerchingerstrasse schafft zusammen mit der geknickten Ostfassade einen feingliedrigen Abschluss des Gebäudes zur Stadt. Zur Strassenseite erfolgt der Anschluss an das bestehende Gebäude mit einem markanten Versatz, welcher den neuen Haupteingang kennzeichnet und sich in einen selbstverständlichen Zusammenhang setzt mit den prägnanten vertikalen Fassadenelementen des bestehenden Gebäudes.

Volumen Bestand

Volumen Neu