Raiffeisenbank in Münchwilen, Thurgau, Juli 2018

Projektwettbewerb 3. Preis

Solitär in Referenz zur Strumpffabrik

Der Neubau stellt sich als massiver Solitär neben die Strumpffabrik und bildet das Gegenüber zu den historischen Bauten der Schulanlage. Die Strumpffabrik ist Referenz für den Neubau hinsichtlich Gebäudetypologie
und architektonischer Ausdruck. Der Neubau übernimmt das Thema des Kopfbaus und des grossen, gegliederten Annexbaus. Seine Gebäudstruktur transformiert die gerichtete, strenge Struktur der Strumpffabrik in eine
Schottenstruktur, die den Annexbau charakterisiert. Eine strukturell massive Fassade umfasst diese flexibel nutzbare innere Raumstruktur und prägt ein ähnlich schweres, repräsentatives Ganzes.

Zur Strassenseite bildet der Neubau einen geschlossenen, volumetrisch klar formulierten Körper und stärkt mit den baumbestandenen Vorplätzen die Bedeutung der Strassenräume. Zur Frauenfelderstrasse steht er mit
der repräsentativen Bankfassade im Dialog mit dem Hauptgebäude der Strumpffabrik und strahlt aus bis zur Weite des Alfred Sutter Parks. Mit der Gliederung des Dachgeschosses zur Eschlikonerstrasse bewältigt er den
Übergang in den kleinteiligeren Massstab des Ortes. Im Erdgeschoss beleben die Raiffeisenbank zur Frauenfelderstrasse und die Gewerberäume zur Eschlikonerstrasse mit angemessenen Publikumsnutzungen den
Strassenraum.

Mitarbeit:

Regula Harder, Jürg Spreyermann, Oliver Sauter, Jordana Neira,

Tomasz Ciszewski, Dominique Hinten, Michelle Huber